Die Dummheit des Alters ist die Klugheit der Jugend

BnxW89PIQAEITx8
Ist es nicht beschämend, wie ignorant die Mehrheit der angeblich so klügeren Erwachsenen mit diesem Thema umgeht?

Ich bin auch in der Ausbildung aktiv und befasse mich damit, wie man junge Menschen adäquat anspricht, wie man Ihr Interesse für eine Ausbildung in einem bestimmten Bereich weckt. Und hier stosse ich in Gesprächen, aber auch in der Presse immer wieder auf das Vorurteil, dass die jungen Menschen nicht mehr erreichbar, zu uninteressiert zu ungebildet wären.

Jedes dieser Argumente mag für eine gewisse Minderheit gelten, aber so leid mir das tut, nein, das ist einfach nicht wahr. Vielmehr ist es einfach so, dass wir sie nicht mehr erreichen. Und durch die Möglichkeiten, die das digitale Zeitalter bietet, sind sie auf den scheinbaren Wissensvorsprung der Erwachsenen auch längst nicht mehr so angewiesen, finden schon viel früher zu  ihren eigenen Lebensphilosophien und – etwas das ich sehr positiv finde – hinterfragen und prüfen viel häufiger.

Wer zum Beispiel vorwirft, die Jugend von heute sein ungebildet, der stellt möglicherweise nur die falschen Fragen. Denn seien wir doch mal ehrlich. Vermitteln wir unserer Jugend überhaupt noch den Eindruck, Bildung sei wichtig? Ausbildung? Ja definitiv. Schaff ersch mal was gscheids hör ich immer noch viel zu oft.

Dabei weiß die junge Generation sehr genau, was sie will, und wer ehrlich mit ihr ist. Den oftmals sehr fantasievollen aber jenseits jeder Realität formulierten Ausbildungs- und Jobbeschreibungen glaubt sie längst nicht mehr. Ehrliche Geschichten aus dem Ausbildungsalltag sind viel bedeutsamer geworden. Das ach so beliebte Wort der „Authentizität“ greift auch hier, oder um es einfacher zu formulieren. Seid ehrlich mit uns, dass ihr uns meist anlügt haben wir schon lange begriffen.

Auch die Medien, mit denen wir meinen, die Jugend zu erreichen,sind längst out. Selbst Facebook gehört da schon zum alten Eisen und mit dem Fernsehen braucht man gar nicht mehr anzufangen. Video on Demand, YouTube, wer sich sein Programm nach seinen eigenen Wünschen und ganz ohne nervende Werbelügnereien zusammenstellen kann, dem braucht man über die „alten Medien“ keine weichgespülten Werbebotschaften mehr zu liefern.

BkhQYigIgAARaBR
Auch die junge Generation hat Interesse an Information. Aber sie kennt auch die medialen Filterblasen und umgeht sie klugerweise oft.

Und wer kann es ihnen verdenken. Sich auf ein Berufsbild festzulegen, nur weil ein Unternehmen mir erzählt, man werde gerade gebraucht, ist in Zeiten, in denen Manager gleich Leute entlassen, nur weil das Unternehmen mal kein Wachstum aufweist wohl eher unglaubwürdig. Es ist den jungen Leuten sehr wohl bewußt, dass sie, zumindest in den Unternehmen der alten Denkmuster letztlich nichts weiter sind, als eine Zahl in einem Excel-Sheet, die einen bestimmten Wert einnehmen muss, und sonst im Zuge der Kosteneinsparung für den Shareholder-Value gestrichen wird.

Während wir immer noch und unbelehrbar Privatleben, Gesundheit, Freunde dem beruflichen Erfolg zu opfern bereit sind, beginnt sich die nachwachsende Generation an neuen, und wie ich finde gesünderen Werten zu orientieren. Der Mangel an Interesse für Aufstiegschancen und das Bedürfnis nach ehrlicher und echter Balance zwischen Privat und Beruf oder wie ich es bevorzuge die Integrative Gestaltung beider Bereiche, bei der ich mein Ich nicht am Eingang abgeben muss, um als brave Arbeiterameise dem zu gehorchen, was die da oben verordnen, all dies zeigt mir, dass eigentlich die nachwachsende Generation viel schlauer ist, als wir es sind und in manchen Bereichen womöglich wir endlich mal begreifen sollten, dass die Zeiten, in denen Alter = Erfahrung = Wertvolles Wissen war, längst vorbei sind Der Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie vollzieht sich mit einer derartigen Geschwindigkeit, dass es anmaßend wäre, als „Erwachsener“ einen guten Rat für die Zukunft der Jugend zu geben. Man kann eigene Erfahrungen vermitteln, sollte aber die Einschätzung denen überlassen, die nicht beständig in der Vergangenheit leben, sondern an der Zukunft interessiert sind.

Wer in Medien und im persönlichen Gespräch immer noch den Verfall der Kultur beklagt, wer es verwerflich findet, dass die Jugend YouTube und EBooks nutzt, sich digital informiert, der rettet nicht die Kultur oder Gesellschaft. Der ist einfach von gestern und sollte sich mal wieder eine Prise Realität gönnen.

Ich vertraue auf unsere Jugend im Moment mehr, als auf manche meines Alters (und ich bin wahrlich nicht mehr der Jüngste ;))

Aber zu behaupten, die Jugend von heute sei schlecht, dumm, uninteressiert war schon immer ein dummer und falscher Spruch. Nur heute ist es geradezu gefährlich, diesem Irrglauben noch anheim zu fallen.

Die Jugend ist nicht mehr bereit, dem Dogma alles für den Konsum, alles für die Wirtschaft zu folgen. Und sie hinterfragt Statussymbole, vor allem wenn sie so vorgestrig sind wie dicke Firmenwagen  oder unbedeutende weil irrelevante Titel. Und dass der Mensch, der in einer Firmenhierarchie über ihnen steht weder intelligenter, noch besser, noch erfahrener sein muss, ich denke auch das haben die jungen Menschen spätestens seid Börsencrashs und Finanzbetrug begriffen. Und wie ehrlich man in der Politik mit ihnen umgeht, nun, Edward Snowden hat sicher auch da einiges gerade in den jungen Köpfen bewegt. Ja, ich weiß, gleich heißt es wieder, aber doch nicht bei der Mehrheit. Richtig, aber noch weniger bei eben jenen, die sich selbst immer so gerne als weise, erfahren, klüger darstellen. Nämlich bei uns. Wir sind doch, wenn wir mal ehrlich sind, noch viel ignoranter und weltfremder als die gesamte junge Kultur zusammen.

Insofern. Geben wir der Jugend eine Chance. Und verdammt nochmal, seien wir endlich mal ehrlich zu ihr.

Die Mischung machts. Wie man zu einer guten Kaufentscheidung kommt

Nie war es einfacher als heute, sich über neue Produkte zu informieren. Es gibt diverseste Fachzeitschriften und Fernsehbeiträge.

Und wo ich mich immer wieder über die Ratlosigkeit mancher potentieller Kunden wundere ist, wenn sie mich um einen Vergleichsrat fragen, denn Plattformen wie www.netzsieger.de und Preisvergleichsportale wie guenstiger.de helfen einem sowohl bei der Suche nach dem Produkt mit den besten Bewertungen und wenn man sich entschieden hat, auch beim günstigsten Preis. Das ist für mich schon so etwas wie ein Mantra. Leute, das Internet ist die optimale Produktauswahl und Vergleichsmaschine. Nichts besseres als auf solchen Portalen nach dem Produkt zu suchen und zu recherchieren. In kürzerer Zeit mehr Info kann man nicht mal von einem Branchenexperten bekommen.

20131123_171332
Die Qual der Wahl und wie man sie am geschicktesten reduziert.

Aber man sollte hier sehr genau abwägen, worauf man baut, wem man vertraut. Interessant zum Beispiel bei Netzsieger, nicht nur die „Experten“ bewerten Produkte, sammeln Testergebnisse, auch die Community kann ihr Voting abgeben. Auch bei solchen Portalen macht es die gute Mischung.

Aber wie finde ich denn nun das Produkt, das zu mir passt? Da sind es vor allem drei Punkte, die wichtig sind: Realismus, Realismus und Realismus.

Noch immer tendieren wir dazu, uns Dinge anzuschaffen, weil man ja mögicherweise das eine oder andere Feature, von dem man zwar jetzt nicht weiß, wofür es gut sein soll dennoch in Zukunft brauchen kann. Dann rate ich: Weglassen, vor allem, wenn es zukaufbare Erweiterungen gibt. Ein Klassiker ist zum Beispiel der Notebook, den man mit allem Schnick und Schnack kauft, der den stärksten Prozessor hat, ein Blueray Brennlaufwerk und eine ultrahohe Auflösung sowie zusätzlich noch eine Zehnertastatur. Dass das Gerät dann natürlich sowohl schwer, als auch teuer ist, nimmt man gerne in Kauf. Zu Beginn. Bis man schnell merkt, dass das Laufwerk fast nie im Einsatz ist, der Zehnerblock eher stört, weil der Notebook deshalb größer als nötig sein muss und und und.

Hinterfragen, was sinnvoll ist, ist das allerwichtigste. Das absolute High End Smartphone brauche ich doch eigentlich meist nur, wenn ich absoluter Experte bin, der alle Feature ausnutzt. Aber wer ist das schon. Hier reichen oft qualitativ gute aktuelle und günstige Geräte. Oder noch besser. Man greife einfach auf das Vorjahresmodell zurück, das in der Regel alles noch hervorragend leistet, aber nur noch einen Bruchteil des Originalpreises kostet.

Daher Vergleichsportale zu rate ziehen, Preise vergleichen und auf die Meinung der Community vertrauen ist gut. Aber an erster Stelle sollte die ehrliche Bedarfserhebung stehen. Dann wird es vielleicht nicht der 1000 Euro teure Powernotebook, sondern ein kleinerer Hybride, der vielleicht bei maximal 400 Euro liegt, aber dennoch alles kann, was man so braucht. Und auch hier können Vergleichsportale helfen, denn oft kann man hier sehen, welches günstigere Gerät ebenfalls gut abschneidet oder es werden gute Alternativen genannt, die gleiche Leistung zu besserem Preis bieten.

Aber auf keinen Fall ohne Vorbereitung in einen Laden, vor allem nicht in einen der berühmten Discounter der jeweiligen Produktsparte gehen und darauf hoffen, mit dem für einen selbst besten Angebot das Ladengeschäft zu verlassen. Hier lieber vorher recherchieren und dann mit den entsprechenden Empfehlungen bestückt zum Einkaufen gehen.

Denn eines ist ganz wichtig: Nicht auf diejenigen hören, die irgendwie am Verkauf des Produkts direkt oder indirekt verdienen. Es sei denn, man hat mehrere Monate, besser Jahre Erfahrung damit, wie dort beraten wird oder nimmt sich jemanden mit, der das ganze Fachchinesisch zu entschlüsseln weiß und vor allem objektiver auf den eigenen Bedarf schaut.Denn eines ist auch sicher.  Jeder gute Verkäufer wird genau die Trigger treffen, die einen dazu verleiten werden mehr zu kaufen, als man braucht. Sonst wäre er ja kein guter Verkäufer 😉

Deshalb ist es immer gut, mehr als eine Meinung zu berücksichtigen und damit schließt sich dann auch wieder der Kreis zu den Vergleichsportalen. Auch hier mag es Trends und Tendenzen geben. Aber hier wird nicht am verkauften Produkt, sondern an den Lesern verdient, die wegen guter Empfehlungen zurückkommen und damit zur Nutzerschaft beitragen.

 

 

Google Kiosk jetzt auch in Deutschland mit Zeitschriftenkauf und digitalen Abos

 

kiosk1

 

 

Seit heute kann man auch in Deutschland über Google Kiosk Zeitungen und Zeitschriften kaufen und abonnieren. Einige Ausgaben sind zum Start kostenlos verfügbar, die CT für den gleichen Preis von 4,20 Euro, wie man sie auch bei Heise selbst erwerben kann.

Bin gespannt, wer hier noch auf den digitalen Zug mit aufspringt. Noch ist das Angebot eher übersichtlich, ich hoffe, dass sich hier bald eine breite Palette von Printmedien präsentiert.

kiosk2

Was ist eigentlich sozial an Social Media?

Wanderfalke-Live-Stream-541x402px-334x248
Auch Wanderfalken können etwas mit Social Media zu tun haben.

Eine Frage, die mir gelegentlich gestellt wird: Wieso soll Social Media eigentlich sozial sein? Da starren doch alle auf ihr Smartphone und keiner spricht mehr miteinander.
Ich spare mir dann meist die Tiraden, dass ich über Social Media viele interessante und für mich wichtige Menschen auch in Person kennengelernt habe, die ich so nie getroffen hätte, dass ich über Social Media anderen Menschen helfe und sie mir, bei Themen, für die ich früher nie Hilfe gefunden hätte.

Aber eins werde ich ab jetzt in mein Portfolio mit aufnehmen. O2.
Warum?
Zwei Gründe: Den ersten habe ich schon mal thematisiert. Es war auf einem Barcamp, als mir wie meist bei solchen wichtigen Events meine Flatrate fürs mobile Surfen zu Ende ging.

Ich erinnerte mich, O2 hat ja einen Account auf Twitter also flux gefragt, was sich da machen lässt und man glaubt es kaum, binnen 5 Minuten war mein Konto mit 500Mb nachgerüstet.
DAS ist gelebte Social Media. Ein Problem eines Kunden, der kann sich sehr informell melden und bekommt ebenso schnell und informell Hilfe.

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, der mit O2 zusammenhängt.
Dabei geht es um das Blog von O2. Darin ein Artikel über ein Falkenpärchen, dass auf einem von O2s Funkmasten in einem extra installierten Nistkasten brütet. Nichts besonderes werdet ihr jetzt sagen, ja richtig. Aber das ist so eine von den Geschichten, die mir ein Unternehmen sympathisch machen. Wenn ich lesen kann, dass man auch was jenseits vom Kerngeschäft tut. Wenn man auch bereit ist, typische Webspielereien mitzugehen (wer kennt nicht die vielen Webcams von brütenden Störchen, Adlern etc.) DAS ist Storytelling jenseits vom dumpfen Werbeblabla. Ja klar, auch das ist Werbung. Aber eben jene von der unaufdringlichen Art. Die einem ein Unternehmen und ja, zum Teil auch seine Mitarbeiter etwas näher bringt. Und genau das ist Social Media, wie ich es mir von Unternehmen wünsche. Nicht einfach nur hinausposaunen, wie toll ich bin, sondern auch helfen und sich als Unternehmen mit echten Menschen zeigen.

Und bevor hier gleich wieder die Trolle über schlechten Service von O2, miese Netzqualität oder ähnliches wettern. Ja, mag sein. Hab ich aber auch bei anderen Anbietern erlebt. Aber ich kann für mich ganz persönlich sagen, bislang bin ich hochzufrieden mit O2. Wäre ich sicher auch mit anderen. Aber auch dank solcher Stories wie der von dem Falkenpärchen sind mir nicht nur die Marke und die Produkte, sondern auch die O2 Mitarbeiter sympathisch. Und das bindet den Kunden viel besser, als nur immer der billigste oder der mit dem neuesten Gadget zu sein.

Sozial ist eben auch, sich als Unternehmen von anderen Seiten zu zeigen, als nur der Profitseite. Und wenn das dann auch noch ein wenig authentisch und ehrlich gelingt, ist das extrem viel mehr wert, als jeder teure Werbespot, der ja eigentlich IMMER nur vermittelt: KAUF MICH!

Fundstück der Woche: Wie man mit Homophobie und dem resultierenden Shitstorm richtig umgeht

Ein tolles Beispiel zum einen, wie man mit einer Werbung auch eine Botschaft gegen Homophobie transportieren kann, und auf den leider danach auftretenden Shitstorm sehr souverän und gekonnt reagiert. Honey Maid hat die Klaviatur der Social Media Möglichkeiten virtuos bespielt:

Für mich ein weiteres extrem gutes Beispiel für meine Präsentationen zum Thema Social Media, Shitstorm, und wie man darauf richtig reagiert. Anschauen lohnt hier wirklich!

Zum einen präsentiert sich Honey Maid mit dem ersten Spot als tolerant und weltoffen, was zwar in Folge einige aufgeregte Proteste hagelt, die aber Honey Maid extrem intelligent aushebelt, in dem es den Homophobikern nicht nur mit „Liebe“ antwortet, sondern ihnen auf gekonnte Art noch vor Augen führt, dass sie nur eine gestrige Minderheit sind.

Bravo dafür.

 

 

Amazon verschmilzt Lovefilm und Prime in Deutschland

2014-02-21 09_13_50-AmazonAuf der Homepage von Amazon läuft ein Countdown. In fünf Tagen soll das Angebot von lovefilm in Amazon Prime aufgehen. Bestehende Prime Nutzer erhalten das erste Jahr kostenlos, danach werden für alle 49 Euro im Jahr fällig. Ich persönlich bin Prime Nutzer und halte das Angebot für mehr als fair.

Das heißt: Unbegrenztes Streaming von mehr als 12.000 Filmen und Serienepisoden. Leider noch nicht via Android App aber immerhin auf XBox, Playstation oder geeignete SmartTV Systeme. Damit kann ich dieses Angebot via XBox nutzen.

 

Vorweihnachtliche Überraschung. Ich bin Lambertz Tester

20131220_191036_Richtone(HDR)
Mein „Scchaaatz“. Die prachtvolle Metallbox mit den „drei Gaben“ sieht man auf diesem Bild gar nicht, die ist darunter versteckt.
20131220_210053
Schon die „Verpackung“ ist „anders“. Eine wertige Metallkiste und der Deckel mit Scharnier.

Lambertz fragt ihr euch? Da war doch was? Ja, genau, vor einiger Zeit hatte ich auf Empfehlung ein Jubiläumspaket der Firma Lambertz zum Testen von deren Produkten bekommen. Lambertz, mit Sitz in Aachen produziert.. ja genau, Aachener Printen, aber noch eine große Zahl anderer Gebäckleckereien.

Was mein Umfeld weiß, ich bin den süssen Versuchungen nicht abgeneigt, insofern freute ich mich sehr über die Überraschung und hab mich, als Hallimash, die Plattform, die zwischen Bloggern und Firmen vermittelt um Tester für Produkte zu finden oder für interessante Berichte als also nun Hallimash aufrief, man möge sich doch um die Rolle eines Gebäcktesters von Lambertz Gebäck für ein Jahr bewerben mich direkt beworben.

Dass ich aber tatsächlich zum Kreis der Tester gehören sollte, dass hatte ich mir zwar erhofft aber nicht erwartet.
Während ich letzte Woche auf einer Fortbildung für Softwareentwickler war, meldete meine Frau von zu hause aber dann: „Du, da ist ein großes Paket für dich angekommen.“ Tja, stellt sich heraus, ich bin tatsächlich Tester und das ist die erste Produktprobe. Und was für eine. Ein Querschnitt aus der Produktpalette mit Gebäck, Printen und vielen anderen Sachen. Wir haben uns jetzt zunächst mal auf die schöne, große Metallkiste gestürzt mit den „drei Gaben“ also drei verschiedenen Varianten der Produkte von Lambertz.

20131220_210221
In zwei Etagen finden sich verschiedenste Lambertz Produkte in der Metallbox, und zwar je Etage unterschiedliche.

Was mir bislang bereits aufgefallen ist, es ist eine wirklich wertige Kiste mit Scharnieren und schönem Aufdruck und was an Gebäck darin steckt ist wirklich ein Sortiment. Bei vielen solchen Gebäckkisten werden ja eigentlich nur zwei Schichten der gleichen Auswahl verpackt, nicht so bei dieser Box, da sind wirklich Variationen in beiden Schichten vorhanden und von den meisten gibt es je nach größe des Gebäcks zwei oder drei, manchmal auch vier Stücke pro Abteilung.

20131220_210110
Turm rechts, eher der Geschmack meiner Frau, Turm links eher meiner. So was nenne ich Auswahl 😉

Wir sind da noch lange nicht durch, genießen das zu zweit jeden Abend (meine Frau hat verständlicherweise gar nichts dagegen, mich beim Verkosten zu unterstützen). Bislang ein klares #nomnomnom. Zwar hat jeder von uns seine Präferenzen, ich bin so mehr für die herben Variationen aber einen kompletten Ausfall hatten wir bislang noch nicht. Alles sehr lecker und auch im Gegensatz zu mancher „Billigware“ unterschiedlich im Geschmack und der Gesamtkomposition.
Wir werden hier also demnächst des öfteren auch über Süßwaren von Lambertz berichten, was ja eigentlich nach meinem Erlebnis mit dem #sweetup in Stuttgart beim Stuttgarter Barcamp nur konsequent ist. Und wer weiß, wenn die weiteren Testpakete zeitlich passen, kann es durchaus sein, dass ich mit ein paar Proben mal auf einem Barcamp auftauche für eine eigene #sweetup Session 😉

Getdigital wird wegen der Begriffe „Geek Nerd“ abgemahnt. Der Wahnsinn geht weiter

Geek und Nerd sind  ja nun nicht wirklich Begriffe, die ich für schützenswert halte. Um so irrsinniger ist, was jetzt die Firma  Trade Buzzer UG treibt. Sie hat sich die Begriffe schützen lassen, vertreibt wohl unter dem Label einige wenige Sachen bei EBay. Haupteinnahmequelle sollen aber wohl Abmahnungen werden. So ist Getdigital, DEM Online Shop für Geeks und Nerds der, wenn niemand anders diese Begriffe auch verdient hat eine Abmahnung wegen der Verwendung eben dieser Begriffe ins Haus geflattert.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich dieses Vorgehen gelinde gesagt für eine Frechheit halte und hoffe, dass im nun wohl folgenden Gerichtsverfahren der Richter die Herren und Damen von Trade Buzzer ordentlich zusammenfaltet finde ich es schon ein starkes Stück, dass solche Begriffe wie Geek und Nerd, die schon seit langem im Alltagssprachschatz existieren, plötzlich schützenswert sind. Zudem erdreistet man sich, eine Abmahngebühr von sagenhaften 1531,90 EUR zu erheben. Übrigens geht der Irrsinn noch viel weiter. Googlet man nach dieser Firma, so hat sie sich auch den Namen Sheldon Cooper sichern lassen. Ein Schelm, der abzockböses dabei denkt.

Die ganze Geschichte könnt ihr im Blog von GetDigital nachlesen. Trade Buzzer wünsche ich einen Shitstorm, der sich gewaschen hat!

Interessant ist übrigens auch, das die Firma bei EBay wohl erst seit August diesen Jahres aktiv ist! http://www.ebay.de/usr/tradebuzzer