Testbericht: MAGIX Fotos auf DVD 2013 Deluxe

magix1
Nicht ohne Grund erinnert die Oberfläche an die eines Videoschnittprogramms. Denn es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, die Bilder zu „animieren“. Insofern kann man eher von einem Videoschnittprogramm für Bildergalerien sprechen.

Die Initialzündung für diesen Test gab mir mein Schwiegervater, der nach einer Software suchte, um automatisierte Diashows auf DVD zu erstellen. Da hierbei die Bilder im Vordergrund stehen sollten und nicht die Einarbeitung in ein oder mehrere Tools, kam natürlich nur eine Komplettsoftware in Frage, die alles in einem bietet: Auftritt MAGIX Fotos auf DVD 2013 Deluxe. Das Softwarepaket erlaubt die Erstellung von Videos für 16:9 und 4:3 Bildschirmformate. Und das ganze geht in der einfachsten Form so einfach, wie das Kopieren eines Dateiordners von einem Verzeichnis in ein anderes. Oder alternativ, der Import der Bilder von der Kamera direkt in das Programm.

Damit hat man im Prinzip schon eine Diashow erstellt, die man auf DVD ausgeben oder direkt am Rechner ablaufen lassen kann. Nun kann das jedes moderne Betriebssystem ja auch. Deshalb bietet MAGIX Fotos diverse Möglichkeiten, das ganze noch zu verfeinern. Die Übergänge zwischen den Bildern und die Darstellungsdauer jedes einzelnen Bildes kann angepasst werden. Jedes Bild lässt sich um Textinformationen erweitern. Sofern die Kamera oder das Importprogramm das nicht tut, lassen sich die Bilder auch drehen. Auch verschiedene Optimierungen und Effekte lassen sich auf jedes Bild anwenden, wie Kontrast, Farbe, aber auch Effekte wie Bilddrehung, Zoom oder Verfremdungseffekte wie Erosion, Emboss etcs. Selbst 3D Bilder können erzeugt werden, so man von dem betreffenden Objekt zwei geeignete Bilder gemacht hat, die dann entsprechend zu einem 3D Bild (Stichwort Rot-Grün Brille) umgewandelt werden. 

Innerhalb der Diashows lassen sich auch Filmsequenzen einbinden und das ganze im Rhythmus der Musik wechseln. Bilder können über den Bildausschnitt fliegen, gedreht werden und vieles mehr.

Für mich aber der wichtigste Faktor. Auch nur mit einem Ordner voller Bilder und einer geeigneten Filmmusik lassen sich durch verschiedene Assistenten sehr einfach und schnell interessante Bildershows erstellen. Denn nicht jeder hat die Zeit oder den Nerv dazu, eine Bildershow bis ins kleinste Detail auszugestalten.

Die fertigen Diashows oder eigentlich korrekterweise Bilderfilme lassen sich dann entweder in eine Datei ausgeben, ins Internet hochladen (Magix bietet dazu auch eine eigene Online Plattform an, aber natürlich geht dies auch für alle anderen bekannten Videoplattformen) oder direkt auf einem angeschlossenen Endgerät wie einem Fernseher ausgeben.

Natürlich kann man das Ergebnis auch auf DVD brennen und dann im DVD Spieler ablaufen lassen. Dabei gibt es diverse Vorlagen für Menüs, damit auch der Übersichtsbereich ansprechend gestaltet werden kann.

Alles in allem kann man MAGIX Fotos wirklich empfehlen, gerade auch, wenn man als Einsteiger einfach nur seine Bilder in einem Film zusammenfassen will, um sie zum Beispiel Freunden oder Bekannten weiterzugeben.

magix2
Selbst stereoskopische Bilder lassen sich erstellen und in den Film einbauen.

Wer größere Ambitionen hat, findet eine Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten, um aus einer einfachen Diashow einen ansprechenden Film zu machen. Mit der richtigen Bildauswahl dürfte es so manches mal schwer fallen zu erkennen, ob gerade eine Filmsequenz oder ein animiertes Bild abläuft.

Wer ein umfassendes Programm zur Erstellung von ansprechenden Videos aus der eigenen Bildersammlung suchst, oder auch einfach nur eine Bildershow auf DVD erstellen will, um sie an Freunde weiterzugeben, dem kann ich die Software nur ans Herz legen. Sie ist mit 69,99 Euro vielleicht nicht die billigste Lösung, aber meiner Ansicht nach die Software die die schnellsten Ergebnisse liefert und dank vieler intelligenter Assistenten die Erstellung und Bearbeitung sehr einfach gestaltet.

Ich werde das Programm auf jeden Fall meinem Schwiegervater zeigen, denn das ist genau das, was er für sein Bildarchiv gesucht hat. Und dank der vielen Effekte und Möglichkeiten kann man mit diesem Werkzeug den Beweis antreten, dass „Diashows“ nicht zwangsläufig langweilig sein müssen. Und gleichzeitig verhelfen die vielen Assistenten auch dem Anfänger im Bereich der Fotoshowerstellung zu schnellen und wirklich ansehnlichen Ergebnissen. Nutzt man die Assistenten, ist das aufwändigste an der ganzen Sache die Auswahl der geeigneten Bilder.

 

 

 

Ein Fahrraddynamo, der auch ein Smartphone lädt

Die Konstruktion, ausführlich erklärt

Die Idee an sich ist ja nicht neu. Schon die CT berichtete und beschrieb eine solche Konstruktion. Aber jetzt gibt es das „für den Rest von uns“ der nicht so elektrotechnisch begabt ist:

Das ganze passt an jedes Rad, beinhaltet neben der Ladefunktion noch Beleuchtung und kann mit einem eingebauten Akkupack die Beleuchtung noch bis 2 Stunden nach Stillstand weiter versorgen.

Ein absolutes „haben will“ von meiner Seite! Natürlich gibt es ähnliche Geräte, die sich aber bislang hauptsächlich auf Räder mit Nabendynamo konzentrierten, wohingegen diese Lösung für jedes Rad funktioniert und gleichzeitig auch noch die Fahrradbeleuchtung integriert.

Leider ist das ganze noch nicht direkt in Deutschland käuflich erwerbbar, ich hoffe aber, dass das bald auch einen deutschen Vertriebspartner findet, denn die Idee finde ich einfach genial. Zudem bietet der Hersteller Bikeconsole.com auch noch Halterungen fürs Smartphone, so daß man das Smartphone zum Beispiel als dauerhaften Radcomputer und/oder Radnavi einsetzen kann.

Damit lässt sich das Fahrrad zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder nach hause aufladen.

 

 

 

 

Die technischen Daten:

  • Passt an jedes Speichenrad
  • Lädt alle Geräte auf, die über USB ladbar sind
  • Energiegenerator und Beleuchtung integriert
  • 3W 5.0V DC Output.
  • Mobiltelefone werden in 2-3 Stunden vollständig geladen.
  • Geringer Widerstand beim Laden, kein Widerstand, wenn abgeschaltet.
  • Wirkung beginnt bei 5 kmh. volle Kapazität bei  20 kmh
  • 1W Front LED mit intergrierten Linsenoptik
  • 2 S/B LED Rücklicht.
  •  700mAh Li-ion Batterie betreibt die Beleuchtung noch 2 Stunden nach Stillstand.
  • Beleuchtungswinkel anpassbar.
  • Fernbedienung für Lichtschalter
  • Witterungsbeständig.

 

Der neue Rucksack von ubuntu/Ogio ist da: Ein Testbericht

Lange hatte mir mein alter ubuntu Rucksack gute Dienste erwiesen (es müssen mind. 4 Jahre sein, und der Rucksack war in dieser Zeit so gut wie jeden Tag in vollem Dauereinsatz, auch als Outdoor Rucksack für die Reise und bei Konferenzen und Vorträgen als mobiles Büro). Doch jetzt gingen doch einige Nähte auseinander und das ganze war nicht mehr reparabel. Ein neuer musste her, aber kein Billigrucksack, denn mit diesen hatte ich so meine schlechten Erfahrungen gemacht.

Deshalb wieder beim ubuntu Shop vorbeigeschaut und tatsächlich gibt es einen Nachfolger in schwarz.

image
Ogio ist der Hersteller, das Branding kommt klar von ubuntu

Die Verarbeitung ist bekannt hochwertig (Ogio ist da wirklich sehr genau) und diesmal wurden leichtere Stoffe für die Außenhaut verwendet, nachdem der erste noch aus dickem Tuch bestand. Auch gibt es jetzt zwei Netztaschen rechts und links, so daß man jetzt auch Getränke außerhalb verstauen kann.

Hier reisst keine Naht so schnell, der Übergang ist aus einem Guss

Die Verarbeitung ist wie gesagt hochwertig, speziell die Schultergurte sind sehr gutmit dem gesamten Rucksack vernäht.

Erste Tragetests heute waren schon sehr angenehm. Er fühlt sich, gerade bei der zur Zeit herrschenden heißen Witterung leichter und angenehmer an. Im Gegensatz zum ersten passt in diesen auch ein 17 Zoll Notebook, wobei auch mein 10 Zoll Netbook sich noch gut aufgehoben fühlt in der grossen Notebook Tasche. Ein grosses Fach für CD oder MP3 Player, ein sehr geräumiges Innenfach und ein Organizerfach mit vielen Verstaumöglichkeiten runden das ganze ab.

Ganz oben die grosse Tasche für Notebook oder Netbook, davor die Haupttasche, in die auch ein Aktenordner passt, und davor die Organizertasche. Rechts und links befinden sich noch zwei große Taschen für z.B. Netzteile oder in meinem Fall einen kleinen Schirm.

Alles in allem ein hochwertiger Rucksack, der für den Sponsoring Preis von knapp 60 Euro wirklich sehr zu empfehlen ist. Er wirkt nicht nur hochwertig, sondern ist auch hochwertig verarbeitet. Durchdachte Stauräume und gut verarbeitete Nähte und Übergange zwischen den einzelnen Teilen des Rucksacks machen ihn sehr robust und durch die verwendeten Materialien bleibt er dennoch recht leicht.