Der Effizienzwahnsinn: Durchschau das bloß nicht

Als ich in die Kliniken kam, hatte ich ja eigentlich die Hoffnung, wieder gesellschaftsfähig, wieder passend für die Realität zu werden. Was mir dann aber wiederfuhr war eher ein Erwachen und Erkennen des Alltagswahnsinns. Trump, der rechte Mob, immer mehr Druck und Existenzangst beim Durchschnittsbürger, die dann zur Wahl solch abstruser Parteien wie der AfD führen. Und auch im Beruf (nein, nicht in meinem, bitte nicht schon wieder falsche Schlüsse ziehen) erhöht sich der Druck, wie erst jüngst die Süddeutsche berichtete.… den ganzen Text lesen

Konsum für einen guten Zweck: Fraisr

Es gibt sie noch, die neuen Ideen. Wenn man sich erst mal damit abgefunden hat, dass gänzlicher Konsumverzicht mehr Träumerei als realistisches Konzept ist, sucht man nach Wegen, gerade damit dennoch etwas gutes zu tun.

Und hier startet die Idee von fraisr. Auf Fraisr (Ein Kunstwort aus Friends und Fundraising)  werden Produkte angeboten, bei denen ein vom Verkäufer selbst festgelegter Anteil an eine ehrenamtliche Organisation/einen guten Zweck geht. Damit lässt sich etwas verkaufen und etwas gutes tun.… den ganzen Text lesen

Sehenswert und nachdenkenswert: „Kaufen für die Müllhalde“

Diesen Film der bei Arte gelaufen ist, kann ich nur wärmstens empfehlen. Er hat mich sehr nachdenklich gemacht. SEHR nachdenklich. Zumal ich gestehen muss, dass ich selbst immer auf der Suche nach dem „nächsten neuen Ding“ bin und mit Sicherheit diverse Elektronik viel zu früh ersetze.

 

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Collaborative Consumption oder: Was unsere Großeltern noch machten

Ein interessantes Konzept, das ich schon auf der re:publica 2011 kennengelernt hatte und das nun auf dem Stuttgarter Barcamp eine eigene Session bildete ist „Collaborative Consumption“. Mittlerweile zu einer bedeutsamen Bewegung angewachsen geht es dabei darum, Dinge nicht mehr nur für sich zu „konsumieren“ sondern auch zu teilen.

 

 

Ein Beispiel, das dies sehr schön illustriert ist jenes, vom Bild, das ich aufhängen will. Dazu benötige ich ein Loch für einen Dübel und dafür wiederum eine Bohrmaschine.… den ganzen Text lesen

Wer bremst die Welt? Entschleunigung als Marktvorteil

Alles immer schneller. Das scheint das aktuelle Dogma zu sein. Wir sollen immer effizienter arbeiten, alle Prozesse werden auf ihre versteckten Effizienzhemmer abgeklopft. Dass dabei der Mensch im Privaten wie bei der Arbeit immer mehr unter Druck gerät, wird entweder gar nicht beachtet, oder billigend in Kauf genommen. Das achtjährige Abitur setzt schon Schüler der Gefahr eines Burn Outs aus. Psychische Erkrankungen sind mittlerweile die dritthäufigste Ursache für eine Krankschreibung.

Aber warum machen wir das ganze eigentlich (mit)?… den ganzen Text lesen