Wünsche für 2017

Ja, ich hätte da eine Wunschliste für das Jahr 2017. Nicht lang, aber mir wichtig.

Zuallererst, welche Überraschung, wünsche ich mir einen Erfolg für mein Buch und damit einher gehend eine möglichst große Öffentlichkeit, damit ich meinen Kampf für Akzeptanz psychischer Krankheiten und Entstigmatisierung weiterführen kann. Weitere Schulen haben Interesse, zwei Sendungen für 2017 sind schon im Kasten und Anfang des Jahres ergibt sich wohl noch ein weiterer Auftritt.

Weil mich immer noch ärgert, dass ich mich nicht gewehrt, sondern gewisse „Botschaften“ einfach akzeptiert habe wünsche ich mir für 2017, dass direkt mit mir gesprochen wird, endlich mal klar ist, dass ich niemanden persönlich meine und vor allem.… den ganzen Text lesen

Der Effizienzwahnsinn: Durchschau das bloß nicht

Als ich in die Kliniken kam, hatte ich ja eigentlich die Hoffnung, wieder gesellschaftsfähig, wieder passend für die Realität zu werden. Was mir dann aber wiederfuhr war eher ein Erwachen und Erkennen des Alltagswahnsinns. Trump, der rechte Mob, immer mehr Druck und Existenzangst beim Durchschnittsbürger, die dann zur Wahl solch abstruser Parteien wie der AfD führen. Und auch im Beruf (nein, nicht in meinem, bitte nicht schon wieder falsche Schlüsse ziehen) erhöht sich der Druck, wie erst jüngst die Süddeutsche berichtete.… den ganzen Text lesen

mein 2016, zurück im Leben und neue Wege

Disclaimer: Wer sich hier erkannt fühlt und nicht namentlich genannt wurde ist, wie bei allen meinen Postings, sei es hier oder in Social Media NICHT GEMEINT. Weitere Post brauche ich wirklich nicht.

2016. Das Jahr eins nach meinem Suizidversuch. Und schon zu Beginn ein holpriger Start. Zu schnell wollte ich wieder zu perfekt sein. Das endete erst mal wieder in der Tagesklinik. Danach ein 12 wöchiger Neustart, der mich endlich wieder zurück in einen „normalen“ Arbeitsprozess brachte, zumindest was meinen Hauptberuf angeht.… den ganzen Text lesen

Heilung, Erkenntnis und ein langer Weg

Ja, ich kann wieder arbeiten. Meine Depression ist nicht mehr da, oder sagen wir besser, ihre Symptome. Und wenn sie wiederkommen, weiß ich damit umzugehen. Die Angststörung hatte mich bis vor kurzem Fest im Griff, aber auch sie schaffe ich nach und nach unter Kontrolle zu bekommen. Nicht von heute auf Morgen aber sie ist nicht mehr so mächtig, dass sie mich zum äußersten treiben könnte. Sie verdirbt mir manchmal noch ganz gehörig den Spass an Unternehmungen, aber das nehme ich ihr dann auch ordentlich übel und rede nicht mehr mit ihr.… den ganzen Text lesen

Ich möchte diese Realität nicht

Etwas, dass man mit Depressionen oft genug hat ist Angst. Angst davor, Menschen könnten glauben, man sei nicht mehr leistungsfähig. Angst davor, man würde in die Arbeitslosigkeit abrutschen, ein Fall für Hartz IV werden, diesen Niedergang nicht mehr aushalten und doch wieder den finalen Ausweg suchen.

Es ist ja nicht so, dass nicht viele dieser Gedankengänge auf begründeten Annahmen beruhen. Aber in einem depressiven Schub verrücken hier die Wahrscheinlichkeiten. Man sieht sich schon in den nächsten Wochen  am Ende, verlassen, alleine, hoffnungs- und hilflos.… den ganzen Text lesen

Das Barcamp Glück von Lotto BW. Klein aber sehr fein.

20161126_073728Wenn ein Barcamp den Begriff  „Klassentreffen“ tragen darf, dann das Barcamp Glück am 26. November 2016, ausgerichtet von Lotto BW.

Lotto BW hatte eingeladen, einen Tag über das große Thema Glück zu diskutieren. Und das Spektrum der Beiträge war trotz knapp über 20 Teilnehmern weitgefächert.  Transgender und Süsskrams, Depressionen und LegoPorn. So vielfältig wie die Teilnehmer war auch das Sessionprogramm. Lediglich zwei Räume gab es, das reichte aber vollkommen um selbst bei nur zwei Session Locations die Auswahl manchmal ganz schön schwer zu machen.… den ganzen Text lesen

Lasst mich doch alle in Ruhe

Und das meine ich – manchmal – völlig ernst. Ich habe eine generelle Angststörung, die in guten Phasen überhaupt nicht in Erscheinung tritt, mich aber insbesondere in depressiven Phasen komplett aus der Bahn werfen kann. Die Trigger kenne ich, aber leider kann ich manche nicht meiden. Entweder, weil man meint, es wäre gut, ich würde mich ihnen aussetzen – NEIN, ist es nicht – oder weil man einfach keine Interesse daran hat.… den ganzen Text lesen

Du warst doch jetzt in Kliniken, jetzt bist du doch gesund

Nein, eben nicht. Ich bin eben nicht gesund. Ich formuliere es eher wie folgt: Ich kenne jetzt meine Krankheit, und habe sie besser, aber nicht total unter Kontrolle.

Zumal ich nicht nur eine Depression, und zwar eine chronische mit mir herumschleppe, die ich wohl schon seit Jahrzehnten habe, es gehört zur Diagnose auch noch eine generelle Angststörung, wohl auch ein „Überbleibsel“ meiner Kindheit und Jugend. Und Ängste wird man nicht so einfach los.… den ganzen Text lesen