Was ist denn schon normal

Das beliebteste Zitat aus meiner Twitterzeit #ausderklapse war und ist „In der Klapse sind die normalen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden.“

Und je länger ich wieder draußen bin, mit neuen Sichtweisen, neuen Rahmenbedinungen und einer neuen Definition von meinem „normal sein“, um so mehr bin ich mir sicher. Normal an sich gibt es so gut wie nie. Es ist immer eine Konvention, ein Satz von Regeln und Vorschriften, ein Blick auf Menschen, der verfälscht ist durch die Rolle, in der man auftritt.… den ganzen Text lesen

Schaffst du das denn?

Mittlerweile steigt das Interesse an mir, meiner Geschichte und dem Buch. Diverse Zeitungen haben mich interviewt, auf dem deutschen Patientenkongress werde ich zwei Programmpunkte bestreiten, ich bin zu einem Interview nach Lübeck geladen und auf eine Veranstaltung in München.

Lesungen kommen noch dazu, unter anderem in Regensburg und Düsseldorf.

Natürlich kriege ich jetzt beständig die gleiche Frage zu hören: Schaffst du das denn?

Ja! Warum denn nicht. Das macht mir Freude, ich spreche gerne vor Menschen und das Thema Depression in die Öffentlichkeit zu bringen und zu entstigmatisieren ist mir sehr wichtig, weil das auch direkt mir hilft.… den ganzen Text lesen

Der Effizienzwahnsinn: Durchschau das bloß nicht

Als ich in die Kliniken kam, hatte ich ja eigentlich die Hoffnung, wieder gesellschaftsfähig, wieder passend für die Realität zu werden. Was mir dann aber wiederfuhr war eher ein Erwachen und Erkennen des Alltagswahnsinns. Trump, der rechte Mob, immer mehr Druck und Existenzangst beim Durchschnittsbürger, die dann zur Wahl solch abstruser Parteien wie der AfD führen. Und auch im Beruf (nein, nicht in meinem, bitte nicht schon wieder falsche Schlüsse ziehen) erhöht sich der Druck, wie erst jüngst die Süddeutsche berichtete.… den ganzen Text lesen

Der brennende Note 7 Akku ist kein Technik- sondern ein Managementproblem

Jpeg

Auch die zweite Generation des Note 7 fängt Feuer. Eigentlich war es zu vermuten. So schnell kann man einen so gefährlichen und eklatanten Fehler nicht komplett bereinigen. Aber woher kommt der Fehler. Es ist sehr einfach wie immer die Ingenieure also die kleinsten Lichter als Schuldige herauszustellen.
Für mich liegt die Hauptschuld aber beim Management und hier insbesondere beim Marketing. Es wurde offensichtlich mit Druck gearbeitet, um das Note 7 auf Teufel komm raus vor dem Apple Gerät auf den Markt zu werfen.… den ganzen Text lesen

Ein Blog im Wandel

Bislang war Living the Future mein Projekt, um meine Gedanken zu sammeln zur Zukunft (der Arbeitswelt), zu neuen Technologien und wie diese sich auf die Gesellschaft auswirken. Rückblickend muss ich mir hier eingestehen, dass ich in einigen Themenfeldern zu optimistisch, zu blauäugig war. Für mich persönlich ist das Thema Work-Life Balance gescheitert und ich würde, wenn ich denn dieses Thema überhaupt noch anfassen würde zu strikter Work-Life Separation raten, weil es extrem selten zugunsten des Arbeitnehmers läuft.… den ganzen Text lesen

Zu viele Plattformen, zu wenig Mehrwert

Gerade schrieb die Wirtschaftswoche in ihrem Blog vom Jahr der Entscheidung für Foursquare. Aber ich sehe nicht nur Foursquare in der Rechtfertigungsfalle.

Soziale Netzwerke, auch wenn uns die Kritiker oft anderes suggerieren wollen, sind vor allem dazu da, uns zu vernetzen und uns damit auch das Leben etwas einfacher zu machen.

Doch sobald ich auf zu vielen Plattformen präsent sein muss, kippt hier der Nutzen ins Gegenteil. Zumal ich, wenn ich eine Plattform wirklich sinnvoll nutzen möchte auch eine große Zahl derer erreichen will, die mir wichtig sind.… den ganzen Text lesen

Smartwear ist Quatsch, noch nutzen wir Dumbwear

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Hilfreich sind unsere Devices. Smart aber noch lange nicht.

Etwas hat mich schon immer an dem Begriff Smartwear und weiter gefasst Smart-Anything gestört. Und zwar, dass wir noch sehr weit von wirklich smarten Devices entfernt sind. Bislang nutzen wir zwar komplexe, vernetzte Hard- und Software, aber wirklich smart ist da noch gar nichts.

Zwar bietet uns die Software ortsbasierte Empfehlungen, kann uns an Aufgaben auch im Kalender erinnern und versteht gesprochene Sprache.… den ganzen Text lesen

Bist du als Kunde wichtig? Achte auf die Kleinigkeiten!

Produkte verkaufen viele. Aber ob neben den Produkten auch ich als Person wichtig bin, das erkennt man oft an den Details.

Oft sind es Kleinigkeiten wie zum Beispiel kostenloser Sprudel an heißen Tagen, der irgendwo im Laden steht.
Oder wie gepflegt der Wartebereich aussieht, ob man sich für die billigsten Möbel für den Kunden entschieden hat und ob das ganze nur funktional oder auch ästhetisch eingerichtet ist. Und das kann man vom Arzt über die Bank bis hin zum Einzelhändler beobachten.… den ganzen Text lesen