Ertrunken im Gadget Meer. Weniger ist Me(h)(e)r

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Dockingtastatur als Standard bei Tablets. Die Hybriden werden den Markt übernehmen.

Der Mobile World Congress präsentiert neue Smartphones, Wearables, Tablets. Aber wer braucht das eigentlich alles?

Ein Notebook, ein Smartphone. Brauche ich denn wirklich mehr? Ich denke nein, denn mit den großen Smartphones jenseits der 5 Zoll kann man die meisten Anwendungen, die bislang auf dem Tablet genutzt wurden auch angenehm auf dem Smartphone verwenden. Und das Tablet als mobiles Endgerät, das sagen unter anderem die Verkaufszahlen ist eine Illusion. Die überwiegende Mehrheit der Tablets hat kein UMTS und wird zuhause auf der Couch verwendet.

Und bereits jetzt erscheinen immer mehr hybride Endgeräte, die eine Brücke schlagen zwischen Tablet und Notebook. Meine Prognose für die nächsten Jahre ist, dass wir eine durchschnittliche Displaygröße von Smartphones um die 5 Zoll erleben werden, NUR Tablets werden verschwinden und den Weg frei machen für Hybriden, die eine Dockingtastatur besitzen und zusätzlich als Tablet verwendet werden können.

Denn ich möchte maximal zwei Endgeräte haben. Eines, das ich immer überall dabei haben kann und eines für die bequeme Nutzung zu hause.

Das einzige zusätzliche Device, das ich mir noch vorstellen kann, ist ein Fitnessdevice, das aber auch Uhr sein muss und als Erweiterung des Smartphones fungiert. Aber selbst das ist und wird auch in Zukunft eine Nische bleiben, denn im Prinzip genügt dem durchschnittlichen Nutzer, der vielleicht gelegentlich joggt sein Smartphone als Fitnesstracker.

Ein Hybrid Notebook und ein Smartphone jenseits der 5 Zoll. Das sind die zwei Devices, die ich für den breiten Markt in den nächsten Jahren sehe. Wearables werden nur dann zum flächendeckenden Erfolg werden, wenn sie nicht zu teuer und ständig tragbar sind. Zudem muss die Synchronisation quasi transparent laufen (Stichwort Bluetooth) oder gleich mit der Cloud erfolgen. Überhaupt die Cloud, sie und das Vertrauen, das wir hoffentlich bald wieder in sie bekommen werden zum Schlüssel für die Vernetzung und die Gadgets der Zukunft. Denn ich will meine Daten immer greifbar haben, unabhängig, auf welchem Gerät ich gerade arbeite. Und auch hier gilt, transparente Synchronisation, nichts, was ich aktiv tun muss.

 

 

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