Die AR Drone 2.0, ein Erfahrungsbericht

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Die Lichter habe ich ergänzt, es sind einfach zwei kleine Taschenlampen

Es gibt immer wieder Gadgets, da kann man einfach nicht nein sagen. So eines ist die AR Drone von Parrot, die bereits in Version 2.0 existiert. Das gelieferte Paket ist ausgesprochen groß und darin befindet sich die Drohne selbst, mit einer Indoor Hülle, die auch die Rotoren schützt und einer Outdoor Hülle, die für weniger Windwiderstand sorgt.

Die Steuerung der Drohne gestaltet sich denkbar einfach. Man lädt die entsprechende kostenlose App aus dem Appstore und schon kann es losgehen. Akku einsetzen, Drohne via Direktverbindung über WLan mit dem Tablet oder Smartphone verbinden und es kann losgehen. Dabei kann man die Drohne auf zwei Arten steuern. Wer es lieber so ähnlich wie beim normalen RC Flug möchte, der nutzt die Einstellung mit zwei „virtuellen Joysticks“. Für mich viel spannender war aber die Einstellung „Total Control“ bei der man die Drohne durch Neigung des Tablets steuert.

Das ganze funktioniert, auch wegen der in die Drohne eingebauten Intelligenz recht gut, die Drohne steigt nach Drücken auf Start selbständig auf eine Höhe von etwa 1 Meter und verharrt dort, bis man ihr Flugbefehle erteilt.

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Die Indoor Hülle schützt die Rotoren vor Beschädigungen, ebenso die Umwelt.

Ein Flug dauert mit dem mitgelieferten Akku dabei allerdings maximal ca 10 Minuten, weshalb dem ausdauernderen Piloten dringend zu Ersatzakkus geraten sei, die es auch mit doppelter Kapazität gibt.
Zudem sollte man sich eine freie Fläche suchen, denn auch wenn die Drohne sich gut steuern lässt, ist sie doch windempfindlich und man nicht unbedingt immer sehr genau in seinen Kommandos.
Zudem sollte man darauf achten, nicht plötzlich Hindernisse im Tiefflug zu überfliegen, da sonst die Drohne schnell mal in die Luft gejagt wird, und wenn sie dann über das einstellbare Höhenlimit gerät, erfolgt eine Notabschaltung. Dies hat bei mir zu einigen Abstürzen und auch Beschädigungen geführt. Wobei die Drohne sehr robust ist und sich so ziemlich alles an ihr auch mittels Ersatzteilen austauschen lässt.

Das eigentlich spannende ist aber die Livevideo Funktion. Damit kann man auf dem Tablet sehen, was die Drohne mit ihrer Front- oder der Bodenkamera sieht, und das bei Bedarf auch aufzeichnen. Die Bodenkamera, die die Drohne eigentlich nur stabil an einem Fleck halten soll bietet hier nur schwaches VGA dafür aber die Frontkamera HD Qualität.

Insgesamt zwar nicht mit professionelleren Drohnen vergleichbar, aber gerade für den Anfänger im Drohnenflug ein idealer Einstieg, den es für um die 330 Euro gibt, was im Vergleich mit anderen Drohnen ähnlichen Funktionsumfangs ausgesprochen günstig ist.

Allerdings sollte man sich bewußt sein,dass es mit Sicherheit Folgekosten geben wird, wenn die Drohne die ersten Male abgestürzt ist. Aber wie beschrieben,es lässt sich so ziemlich alles austauschen und ersetzen.

 

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