Der Livescribe Pen in Version 3 ist ein Rückschritt

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Bildquelle: Livescribe

Die Technik fand und finde ich spannend, die hinter den Stiften von Livescribe steckt. In der neuesten Iteration sieht der Stift zwar noch stylischer aus, aber was die Technologie angeht, ist er ein Rückschritt. Die Idee der Version zwei, sich via WIFI direkt mit dem Netz zu verbinden und so Notizen UND Sprachdaten im Netz ablegen zu können (Stichwort Evernote) empfand ich als brilliant.

Iteration 3 hat für mich aber einen Denkfehler. Nun nimmt nicht mehr der Stift die Sprache auf, sondern dazu muss ich ihn mit einem Tablet oder Smartphone via Bluetooth koppeln.

Nun war für mich der spannende Aspekt aber gerade, dass ich kein Device extra brauche, um digitale Notizen machen zu können. Der neue Stift ist insofern technologisch für mich nicht mehr attraktiv, denn wenn ich schon ein Smartphone mit mir führen muss, warum dann nicht gleich eines mit Notizfunktion (Stichwort: Mein Note 3) oder wenns mehr Platz sein soll, ein Tablet mit Stiftfunktion.

Hier geht man meiner Ansicht nach einen Irrweg, denn anstelle den Stift an sich aufzuwerten entfernt man eine Schlüsselkomponente und lässt diese „unkontrolliert“ über Smartphones erledigen, die bekanntermaßen von ganz unterschiedlicher Aufnahmequalität sein können.

Sicher wird sich auch für diesen Stift ein Markt finden, aber ich kann hier nur wärmstens empfehlen, sich Version 2 in der WIFI Variante anzusehen. Das ist der Stift, wie ich ihn als optimal empfinde.

 

 

Ein Gedanke zu „Der Livescribe Pen in Version 3 ist ein Rückschritt

  1. Zumal man wohl vergessen hat, dass nicht mehr der Apfel Marktführer auf dem Smartphone-Markt ist, sondern Android mittlerweile eine höheren Marktanteil hat. Soll ich mir jetzt wieder iPhone und iPad kaufen, nur um den Stift nutzen zu können?!

    Ich sehe es wie der Autor: ein ganz klarer Rückschritt!

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