Wie eine erfolgreiche Smartwatch aussehen muss.

Es scheint das nächste große Ding zu werden. Erst kürzlich wurde offiziell bestätigt, dass auch Samsung eine Smartwatch auf den Markt werfen will. Eigentlich paradox. Da schaffen immer mehr Menschen die Armbanduhr ganz ab, weil das Smartphone eigentlich alles, inklusive Uhr in sich trägt und nun plötzlich sollen wir alle wieder eine Uhr am Handgelenk tragen.

Das könnte klappen unter ganz bestimmten Bedingungen.

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Momentan am vielversprechendsten, aber mit eInk. Die Kreyos

1) Es darf nicht nur ein verlängerter Arm des Smartphones sein. Ich trage im Moment eine Smartwatch von Sony (ja, die 2. Generation also kein Liveview) . Die kann mir aber ohne Smartphone lediglich die Uhrzeit anzeigen, alle anderen Funktionen sind vom Smartphone abhängig. Aber gerade weil ich eben nicht immer zum Smartphone greifen will, habe ich doch eine Smartwatch. Zumindest einfache Funktionen sollten auch ohne Smartphone möglich sein, wie Adressabrufe, Terminkalender, Alarme etc.

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Schon sehr viel ästhetischer als der erste Versuch.

2) Es darf nicht „noch ein Gadget am Arm“ sein. Parallel zur Sony Smartwatch teste ich gerade das Jawbone UP Fitness Armband. Und genau das stört eigentlich schon. An jedem Arm ein Gadget. Wenn eine Smartwatch in meinen Augen Erfolg haben soll, sollte sie in Richtung eierlegende Wollmilchsau gehen, was die Funktionen angeht. Also zumindest müssten diverse Fitness Sensoren wie Schrittzähler, Pulsmesser, Höhenmesser etc. integriert sein. Denn warum soll ich mehrere Gadgets am Arm tragen bzw. die Smartwatch am Arm und das Smartphone in einer meist unangenehm zu tragenden Armbandtasche.

3) Sie sollte wasserdicht sein und robust. Ja, ich will sie auch zum Schwimmen tragen können und wenn ich mal etwas rustikaler unterwegs bin, darf sie nicht so empfindlich sein, dass ich sie eigentlich besser zu hause lassen sollte.

4) Sie muss sowohl beim Sport, als auch am Abend schick aussehen. Die ersten Entwürfe sahen ja eher wie eine unförmige quadratische Schachtel aus (selbst die eigentlich schicke Pebble ist eher klobig)

5) Nein, auch wenn viele das hören wollen, ich glaube nicht an monochrome Displays. Also entweder kommt die nächste Generation mit farbiger eInk oder doch, wie ja schon die Tendenz bei den EBook Readern zeigt, werden die lichtstarken Oleds die eInk Displays ablösen.

Soviel zu meinen Punkten für eine erfolgreiche Smartwatch. Wie seht ihr das?

Und was sind eure aktuell vielversprechendsten Favoriten?

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