Wirbelsturm Sandy und die sozialen Medien

Die Crisismap. Ein toller Service, der sicher einige Menschenleben rettet.

Interessante Nachrichten, die man da im Moment aus New York hört. Die Behörden raten zu stets aufgeladenen Smartphones und rufen zur Nutzung der sozialen Netzwerke für die Informationsbeschaffung zur aktuellen Situation bezüglich des Wirbelsturms Sandy auf. FEMA, die nationale Katastrophenschutzbehörde empfiehlt, mit Textnachrichten ODER Social Media Statusupdates die Familie zu informieren, dass es einem gut geht.

Betroffen können auf Twitter via  #Sandy oder #frankenstorm als Hashtag auf dem Laufenden bleiben. So helfen die Netzwerke, die angeblich doch nur Spaßveranstaltungen sind, auf informelle und sehr zeitnahe Art, auf dem Laufenden zu bleiben und in Kontakt.

Man sieht mal wieder. Auch wenn viel darüber gemeckert wird. Es gibt durchaus Szenarien, die ganz offensichtlich auch eine sinnvolle Verwendung der sozialen Netzwerke darstellen (wobei ich für mich jeden Mehrwert als sinnvoll erachten würde).

Und selbst die Nachrichtendienste, die eigentlich für ihre Informationen dank Bezahlschranken Geld wollen, haben sich entschlossen, das im Angesicht der nahenden Sturmkatastrophe sein zu lassen. So haben New York Times und Wall Street Journal ihre Bezahlschranken vorübergehend ausgesetzt.

Wichtige Hilfe für Betroffene ist auch die Crisismap 2012 auf der betroffene Gebiete angezeigt werden und so wichtige Dinge wie Schutzräume und Evakuierungszonen dargestellt werden.

Ich finde es sehr ermutigend zu beobachten, wie hier auch dank sozialer Netze Menschen zusammenarbeiten, jenseits von Kommerz oder Eigennutz. Und hier sind die sozialen Netze nicht nur Beförderer, sondern meiner Ansicht nach auch Kathalysator der Zusammenarbeit.

Ich frage mich gerade unwillkürlich, wie das bei uns wohl aussehen würde, wo noch immer darüber diskutiert wird, ob diese Smartphones nicht unseren Verstand bedrohen 😉

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