Der mobile UMTS Hotspot Huawei e585, Unboxing und Test

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Die Box ist deutlich größer als der Hotspot

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Obenauf liegt der MIFI Hotspot etwa so groß wie zwei Streichholzschachteln

Ein UMTS Stick aber mittlerweile doch einige mobile Endgeräte. Das verlangt nach einer endgeräteunabhängigen Zugangslösung zu UMTS. Schon im letzten Jahr fand ich die Technologie des MIFI (Mobile WIFI) sehr interessant, damals erschienen mir die Geräte aber noch sehr teuer. Mittlerweile liegt ein qualitativ hochwertiger MIFI Hotspot aber bei ca. 100 Euro. Dennoch wollte ich zunächst mal testen, wie diese Geräte aktuell funktionieren, wie sie zu konfigurieren sind und wie sie sich im täglichen Einsatz schlagen.

Grund genug, sich den Huwai E585 Mobile Hotspot mal genauer anzusehen. Vorgestern nun kam der MIFI Hotspot bei mir an und im folgenden will ich ein wenig von den ersten Erfahrungen im Hinblick auf Konfiguration und Nutzung des Hotspots berichten.

Basis dieses Test war eine UMTS Karte von O2, mit einer 5 GB Flatrate, die ich bislang in einem UMTS Stick genutzt hatte und mit der ich nun den MIFI Hotspot nutzen wollte. In der Box finden sich neben dem Akku ein USB Steckdosenanschluss, ein USB Kabel und eine

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Unter einer Pappklappe die Anleitungen, Netzteil, Akku und USB Kabel

 

USB Kabel-Verlängerung sowie die üblichen Unterlagen (Garantie, Kurzanleitung und, und das fand ich sehr schön, ein Kartenstapel, der Schritt für Schritt die Installationd es Gerätes beschrieb, die aber sehr intuitiv, und – und das war mir besonders wichtig – komplett betriebssystemunabhängig erfolgt. Zunächst also den Akku eingelegt und den WIFI Hotspot angeschaltet. Das Display ist ein OLed Display, das nach dem Einschalten divers Informationen darstellt, unter anderem die Empfängsstärke, die Übertragungsgeschwindigkeit (GPRS, UMTS, HSDPA) den Batterieladestand, welches Netz genutzt wird, wie viele Daten bereits übertragen wurden und wie lange die Verbindung besteht. Zunächst also die SIM Karte aus dem USB Stick entnehmen und in den MIFI Router einstecken, dann den Akku, verschließen und fertig. Damit mir nicht mitten in den Tests die Batterie schlapp macht, wurde natürlich gleich das gerät ans Netz gehängt, dabei viel mir auf, dass der Stecker der gleiche ist, den auch mein HTC Desire, die Kodak Playsport und ander mobile Devices verwenden. Insofern brauche ich nicht viele verschiedene Kabel mitschleppen. Eine schöne Sache, wenn ich mir auch einen klassischen mini USB Port gewünscht hätte. Die Konfiguration des gesamten Devices erfolgt im Web Browser (und hier ist nicht ein IE erforderlich, wie bei manch anderen Wireless Geräten) und nach Eingabe von 192.168.1.1 landet man auf der Konfigurationsoberfläche des Routers. Diese ist sehr intuitiv, die erste Abfrage verlangt die PIN der SIM Karte, damit sich der Router mit dem Internet verbinden kann. Ist diese eingegeben, kann man den Router nach seinen Wünschen konfigurieren. Schön ist, dass der Router standardmaessig mit WPA2 läuft, die notwendigen Zugangsdaten sind innen im Gerät auf einem Aufkleber hinterlegt, sowie ein zweites Mal auf einer Karte in der Box. Die Zugangsdaten habe ich natürlich als erstes geändert (Regel 1: Niemals einen Router mit den Werkseinstellungen betreiben!)

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Batteriefach mit SIM Karten Slot

 

Nun würde ich noch gerne mehr über die Konfiguration schreiben, muss aber gestehen. DAS WARS. Es ist wirklich sehr einfach, den Router einzurichten. Das Gerät an sich ist sehr handlich, sieht elegant aus (zwar nicht unbedingt ein wichtiges Kriterium aber da die halbe Welt auf Geräte nur wegen des „coolen“ Designs abfährt wohl auch ein Faktor) und kinderleicht zu bedienen. Interessant allerdings noch. Es gibt einen Slot für eine Micro SD Karte. Damit kann man den Router auch mit einem „kleinen“ Netzwerklaufwerk bestücken, was gerade für den Anschluß mehrerer Endgeräte interessant sein kann um auf Dokumente und Medien gemeinsam zugreifen zu können.

Mein Fazit, ein sehr gutes Gerät, sehr einfach in der Installation und bis zu 5 WLan Endgeräte lassen sich über den Hotspot betreiben. Ich freue mich schon auf den ersten Ausflug mit anderen Bloggern und Geeks in unserem Bus, wo ich dann mobiles Internet im Auto anbieten kann (Ja, der Geek, der Geek, ich weiß). Noch ein paar interessante Rahmendaten zu dem Device. Der MIFI Router läd auch dann noch, wenn an ihm die maximale Zahl von fünf WLan Geräten genutzt werden. Die Oberfläche ist mit Windows, MAC und Linux nutzbar. Weitere Daten:

Tiefe  (mm) 14.1
Höhe (mm) 95.5
Breite (mm) 49
Gewicht (g) 90
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Der Micro SD Slot, die Kapazität der Karten geht bis 32GByte

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Der Stromanschluß

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Begrüssung beim ersten Start

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Zunächst die Abfrage nach der PIN und damit der Zugang ins Internet

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Danach das Quick-Setup für die weitere Konfiguration. Der Hotspot kann aber Out of the Box betrieben werden. Die Änderung der Zugangsdaten ist aus Sicherheitsgründen dennoch sehr empfehlenswert

Fazit: Für jeden, der mobil mehr als ein WLan fähiges Device ohne eigenen 3G Zugang betreiben will ist meiner Ansicht nach der MIFI Hotspot die optimale Lösung. Klein, leicht, und mittlerweile (zumindest bei EBay 😉 ) auch recht günstig zu haben.

 

UPDATE: Gerade ist der erste Laufzeittest durch. Er hat insgesamt knapp 6 Stunden bei permanenter Nutzung sowohl des UMTS als auch eines WIFI Zugangs. Wobei das die erste Aufladung des Akkus war, ich gehe noch von einer deutlich besseren Laufzeit nach 3-4 Aufladungen aus.
Wer eine gute Übersicht über aktuelle mobile Surftarife sucht, sollte sich mal bei Mobil-Surfen umsehen.

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