DER Social Media Hack. Die New York Reise, die nie stattfand

@mahrko ist ein sehr sympathischer befreundeter Blogger und für seine kreativen Ideen bekannt.
Vor ein paar Tagen berichtete er ausführlich von seiner Stippvisite in New York, komplett mit Checkins, Blogbeiträgen, Bilder und Tweets. Der Gag? Er war gar nicht dort. Das ganze fand komplett virtuell statt und wie er es realisiert hat, lässt sich in seinem Blog mahrko – co2-neutral durchs web nachlesen. Ein genialer Hack und für mich hat @mahrko hier den Finger in eine elementare Wunde sämtlicher Social Media Sites und Tools gelegt. Mit etwas Geschick und Fantasie lassen sich die Werkzeuge austricksen. Im Falle von @mahrko eher Resultat einer amüsanten Wette aber was könnte sich daraus entwickeln? Im „ungefährlichsten Fall“ eventuell das beschönigen des eigenen Profils im Social Web, was manche Social Media Experten eh schon empfehlen. Anstelle peinlicher persönlicher Details kann man seinen Auftritt im Web bewußt schönfärben und muss dazu nicht ein mal lügen. Viel schlimmer könnte so etwas allerdings enden, wenn es einem Hacker gelingt, die Identität eines anderen Users z.B. auf Facebook zu rauben und dann an Orten einzuchecken, die für den Identitätsberaubten unangenehm, ja sogar gefährlich werden können. Einchecken in Waffenläden, in, sagen wir, zweideutigen Etablissements wären wohl noch das geringste.

@mahrkos Hack ist insofern wichtig, weil er aufzeigt, wie schnell wir uns in Social Media blenden lassen. Auch ich habe geglaubt, @mahrko wäre tatsächlich nach New York geflogen, zumal er auch die Checkins an den einzelnen Zwischenstationen (Flughafen, Bahnhof) sehr gut gefaket hat. Hier müssen offensichtlich die Dienste wie Foursquare und auch Facebook noch deutlich an ihren Kontrollmechanismen arbeiten.

Nichts desto trotz, Gratulation an @mahrko für diesen sehr gelungenen Hack!

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