Soziale Medien werden glaubwürdiger als das Marketing der Unternehmen, der Fall BP

Die Zeit berichtet Vertuschen schwer gemacht. Die Nutzer suchen verlässliche Informationen. Und die suchen sie schon lange nicht mehr bei den Unternehmen, die offensichtlich lieber die Wahrheit schönreden, als offen und ehrlich zu informieren. Wie BP führen auch andere Firmen ihre Kunden oft an der Nase herum. Doch das rächt sich spätestens jetzt, in einer Zeit, in der man selbst die Fakten via Google recherchieren kann, in der sich echte Information blitzschnell über die sozialen Medien wie Facebook und Twitter weiter verbreiten.

Damit bekommt der Konsument eine ganz neue Macht und eine neue Qualität der Informationen geboten. Wo Billiganbieter genau wie hochpreisige Markenhersteller in den gleichen Billiglohnländern für Hungerlöhne produzieren lassen, wird das ECHTE soziale Engagement und die echte ethische Verantwortung der Unternehmen immer mehr hinterfragt werden. Reine Fokussierung auf den Profit wird sehr schnell von der Informationen teilenden Community abgestraft. Die Kampagnen gegen BP zeigen das aktuell. Aber so etwas kann auch jedem anderen Konzern zustossen, der Profit über Moral, Gier über ethische Verantwortung stellt. Das Web 2.0 entwickelt sich zum globalen Gewissen. Zwar nicht immer objektiv, aber zumindest ehrlicher als manch eine Presseabteilung eines Grosskonzerns.

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