Web 2.0 und das Ende des Überwachungswahns der Arbeitgeber. „Wenn ihr uns nicht traut, trauen wir euch auch nicht“

Heute titelt die „Computerzeitung“ Erste Gehversuche mit der Generaton Y
Angeblich schätzen Arbeitgeber die nach 1980 Geborenen dergestallt ein, dass sie flexiblere Arbeitszeiten und Zugriff auf neueste Technologien fordern.
Aber wieso eigentlich nur die nach 1980 geborenen. Das erwarte gerade ich als Informatiker für jeden, der in oder mit den Technologien des 21 Jahrhunderts arbeitet. Aber hier zeigt sich auch wieder die kognitive Dissonanz der Arbeitgeber. Zwar glauben sie vermutlich diesen Thesen, doch sind die wenigsten bereit, sie auch in der Realität bereitzustellen.
Aber das wird die nachfolgenden Generationen irgendwann nicht mehr interessieren. Um so mehr die neuen Technologien wie Cloud Computing und Mobile Computing auch im privaten Bereich erschwinglich werden umso weniger interessiert den Arbeitnehmer, was sein Arbeitgeber ihm zur Verfügung stellt. Er wird auf eigene Initiative ohne die Zensurfilter der Arbeitgeber ins Netz gehen, sei es mit IPad oder Smartphone, mit Netbook oder Notebook.
Eines verkennen die Arbeitgeber nämlich immer noch. Die Macht des Arbeitnehmers in seiner Rolle als Konsument.
Vieles geschieht ausserhalb des Kontrollbereichs der Unternehmen. Und der Mensch ist letztlich kein Homo Oeconomicus. Im geht es vielmehr um die Möglichkeit,frei und selbst zu entscheiden und sich sein Leben nach den eigenen Wünschen und Hoffnungen zu gestalten. Und wenn das Unternehmen da nicht mitzieht, bleibt es in Zukunft bei der Kommunikation der Arbeitnehmer immer mehr außen vor. Schon heute knüpfe ich viele Kontakte, erfahre viel über die neuesten Technologien durch meine sozialen Netzwerke. Und diesen Zugang habe ich über ein Smartphone, weil leider viel zu oft genau die Informationen gesperrt sind, die ich für eine aktuelle Problemstellung brauche.

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